QR-Code gestalten, ohne ihn unlesbar zu machen
Ein schwarzer QR-Code auf Weiß funktioniert immer und sieht nach Behörde aus. Ein QR-Code in deiner Farbe mit deinem Logo passt auf den Aufsteller und wird trotzdem gelesen, wenn ein paar Dinge unangetastet bleiben. Hier steht, welche das sind, mit den Werten, die der Generator dabei prüft.
Was Gestaltung darf und was nicht
Ein QR-Code ist robuster, als er aussieht. Drei Dinge müssen bleiben, alles andere ist verhandelbar. Erstens die drei großen Quadrate in den Ecken, an denen die Kamera den QR-Code findet und ausrichtet. Zweitens der helle Rand ringsum. Drittens der Kontrast zwischen Punkten und Grund.
Verhandelbar sind Farbe, Form der Punkte, Form der Ecken, ein Logo in der Mitte und ein Rahmen drumherum. Jede dieser Freiheiten kostet ein wenig Lesbarkeit, und die Summe entscheidet. Ein runder, blauer QR-Code mit Logo geht. Ein runder, hellblauer QR-Code mit großem Logo auf grauem Grund geht nicht mehr.
Eckquadrate, Rand und Kontrast bleiben. Farbe, Form und Logo sind frei.
Farbe: die Punkte ja, der Hintergrund vorsichtig
Nimm deine Farbe für die Punkte und lass den Hintergrund weiß oder sehr hell. Der Generator rechnet beim Einstellen das Kontrastverhältnis aus und warnt unter 3 zu 1. Unter 2 zu 1 ist der QR-Code kritisch, und das ist gemessen: Ein mittleres Grau auf Weiß las im Test kein Gerät.
Dunkles Blau, dunkles Grün, Bordeaux, Anthrazit: alles zwischen 8 und 12 zu 1, alles gut. Orange, Gelb, Hellgrün, Rosa und jedes helle Grau fallen durch. Wenn deine Markenfarbe hell ist, nimm für den QR-Code ihre dunkle Variante oder Schwarz, und setz die helle Farbe in den Rahmen daneben.
Helle Punkte auf dunklem Grund, also ein umgekehrter QR-Code, liest ein Teil der Scanner gar nicht. Der Generator erkennt die Umkehrung und warnt. Für den Druck lass es.
Das Logo in der Mitte
Ein Logo geht, weil der QR-Code mehr Information trägt, als er braucht. Sobald du ein Logo einsetzt, stellt der Generator die Fehlerkorrektur auf Hoch. Dann dürfen bis zu 30 Prozent der Module fehlen, und der QR-Code wird trotzdem gelesen. Das Logo nimmt rund ein Drittel der Kantenlänge ein, die Punkte darunter werden ausgeblendet, damit nichts durchscheint.
Damit das reicht, muss das Logo einfach sein. Ein Zeichen, ein Schriftzug, eine Wortmarke. Ein Foto oder ein Logo mit feinen Linien wird bei drei Zentimetern zu einem Fleck. Das Logo braucht außerdem einen eigenen kleinen Rand zu den Punkten, den legt der Generator an.
Das Logo bleibt auf deinem Gerät. Der Generator verkleinert es im Browser auf höchstens 512 Pixel Kante und baut es in den QR-Code ein, nichts wird hochgeladen. Als Datei nimmt er PNG, JPEG, WebP und SVG. Ein Logo mit transparentem Hintergrund sieht sauberer aus als eines mit weißem Kasten, beides funktioniert.
Logo rein, Fehlerkorrektur springt auf Hoch, Logo einfach halten, und ein Viertel der Fläche ist die Grenze.
Punktform und Ecken: rund ist erlaubt, aber nicht überall
Abgerundete Punkte liest jeder Scanner, solange sie sich berühren, wo sie sich berühren sollen. Der Generator bietet eckig, abgerundet und stark abgerundet. Eine weitere Form, bei der jeder Punkt frei stand, haben wir nach dem Test herausgenommen: Kein Gerät las sie, egal in welcher Größe und mit welcher Fehlerkorrektur.
Die drei großen Eckquadrate dürfen ebenfalls rund werden, aber sie müssen als Quadrat im Quadrat erkennbar bleiben. Die Kamera sucht genau dieses Muster. Wer die Ecken zu Kreisen macht, macht sie zu etwas, das der Scanner nicht mehr kennt.
Als Ausgangspunkt hat der Generator drei Vorlagen: klassisch eckig in Schwarz, abgerundet in Schwarz, und stark abgerundet in Blau. Von dort aus lässt sich jede Farbe einstellen, ohne dass die Form Ärger macht.
Fehlerkorrektur: vier Stufen und was sie kosten
Die Fehlerkorrektur legt fest, wie viel vom QR-Code fehlen oder beschädigt sein darf: Niedrig verträgt 7 Prozent, Mittel 15, Erhöht 25, Hoch 30. Die Vorgabe ist Mittel. Das reicht für Aufsteller, Karten und Flyer, die sauber bleiben.
Höher lohnt sich, wo der QR-Code leidet: draußen an der Tafel mit Kratzern und Vogeldreck, auf dem Karton, der geschoben wird, auf dem Fahrzeug im Winter. Und immer, wenn ein Logo in der Mitte sitzt, dort stellt der Generator selbst auf Hoch.
Der Preis: Mehr Korrektur heißt mehr Module auf derselben Fläche, also kleinere Punkte. Ein QR-Code auf Hoch braucht für denselben Scanabstand etwas mehr Kantenlänge als einer auf Mittel. Das ist der Grund, warum ein Logo den QR-Code größer macht, obwohl es ihn nicht breiter macht.
Der Rahmen mit Aufforderung
Ein QR-Code allein sagt nicht, was man bekommt. Ein Satz daneben sagt es: Karte scannen. WLAN verbinden. Bewerten. Kontakt speichern. Dieser Satz gehört in die Gestaltung des Aufstellers oder Aufklebers, nicht in den QR-Code, und er wirkt mehr als jede Farbe.
Der Generator baut keinen Rahmen, das ist Layoutarbeit im Druckprogramm oder beim Grafiker. Was beim Rahmen zählt: Er darf den hellen Rand des QR-Codes nicht anfressen. Rahmen und Aufforderung stehen außerhalb der vier Modulbreiten, die der QR-Code ringsum braucht.
Für Aufsteller hat sich bewährt: QR-Code oben, ein Satz darunter in der Größe, die man beim Hinsetzen liest, und darunter die kurze Adresse für alle, die lieber tippen als scannen.
Den QR-Code kostenlos generieren.
Eintragen, gestalten, herunterladen. Alles in deinem Browser, nichts wird hochgeladen.
Häufige Fragen.
Kann ich meine Markenfarbe nehmen?
Für die Punkte ja, wenn sie dunkel genug ist. Stell sie im Generator ein und lies die Warnung. Ohne Warnung ist sie gut. Mit Warnung nimm die dunklere Variante oder Schwarz und setz die Farbe in den Rahmen.
Wie groß darf das Logo sein?
Der Generator setzt es auf rund ein Drittel der Kantenlänge, das entspricht etwa einem Neuntel der Fläche und lässt Reserve. Größer solltest du es nicht ziehen. Als Faustregel gilt: nicht mehr als ein Viertel der Fläche, sonst fehlt der Kamera zu viel.
Ist ein QR-Code mit Logo weniger sicher lesbar?
Etwas, ja. Die Fehlerkorrektur fängt das Logo auf, aber sie ist dann für das Logo verbraucht und nicht mehr für Kratzer oder Schmutz. Für Aufsteller im Café kein Problem, für die Tafel im Freien lieber ohne Logo.
Warum sieht mein QR-Code mit Logo dichter aus?
Weil die Fehlerkorrektur auf Hoch mehr Module braucht. Der QR-Code trägt dann rund 30 Prozent Reserve, und die muss irgendwo stehen. Druck ihn deshalb eine Nummer größer, als du es ohne Logo tun würdest.



